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Zuckersüßes Hörvergnügen

Nicht nur meine Buchheldinnen schwingen gerne den Kochlöffel. Auch mich findet man oft in der Küche.

In jedem Anne Barns Buch spielt deshalb auch ein Rezept eine Rolle.

Lasst euch auf einer meiner Lesungen von meinen süßen Leckereien verzaubern. Es gibt hausgemachte Karamellbonbons, salzige Karamellcreme oder Haselnusspaste. Frei nach dem Motto „Lesen und Backen mit Anne Barns“.

Jingle (c) Gudrun Todeskino, textundton kulturbüro

Bei meinen Lesungen darf genascht werden.

Die Rezepte findet ihr auf der Rezeptseite.

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Veranstaltungen

Eine Übersicht aller Termine finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

Echte Nähe statt einfacher Lesung

von Peter Körtling, Westfälischer Anzeiger vom 14.Oktober 2021

Der Förderverein Schloss Oberwerries hatte wieder zur Autorenlesung eingeladen und rund 50 Besucher ließen sich diesen Termin nicht entgehen. Autorin Andrea Russo las aus ihrem Buch „Bernsteinsommer“, vermittelte aber auch vieles von sich, vom Schreiben und vom Backen. Unterbrochen wurde die Lesung nur vom herbstlichen Drei-Gänge-Menü – und am Schluss gab die Autorin den Besuchern noch Selbstgebackenes mit nach Hause. Ein genussvoller Abend in besonderer Atmosphäre.

„Wenn ich, wie bei diesem Buch, unter dem Pseudonym Anne Barns schreibe, dann stehen drei Dinge fest“, erklärte die Autorin zu Beginn: Die Handlung spiele immer auch am Meer, es gehe um ein Familiengeheimnis und stets werde auch gebacken. Das kam an und die Nähe zwischen den Literaturliebhabern und Russo wuchs. Sie berichtete, wie ihr Erfolg wuchs und als sie schließlich vom Schreiben leben konnte, habe sie ihren Job als Lehrerin an den Nagel gehängt.

Die Anzahl ihrer Pseudonyme konnte sie gar nicht genau benennen, doch sie erklärte, warum sie und viele Kollegen Wert darauflegten. „Die einen machen das, weil sie auch erotische Literatur schreiben; andere, weil sie zwischen Thrillern und anderen Genres pendeln“, sagte die Autorin. Bei ihr sei es auch so, dass sie verschiedene Bücher mit unterschiedlichen Handlungen herausgebe.

Als sie dann mit der Lesung begann, führte sie die Zuhörer in das Jahr 1917 nach Hiddensee, wo die kleine Greta die Kunstmalerin Elisabeth Büchsel kennenlernte. In der Lesung absolvierte sie mehrere Zeitsprünge, wobei jedes Mal Fiktion mit echten Anknüpfungspunkten verwoben wurden: Die Handlungsorte Hiddensee, Frankfurt am Main und Hanau verknüpfte sie ebenso mit realen Orten, etwa einem Café oder einer Polizeiwache, wie die historische Malerin echt war.

Das erhöhte den Reiz rund um die spannende Familiengeschichte, der eine junge Konditorin auf der Spur war. Der Abend schuf rundum ein gelungenes Wir-Gefühl und nachdem Martina Duda, die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Russo am Schluss einen Blumenstrauß überreichte, überraschte auch diese ihr Publikum: Sie werde auch Mitglied des Fördervereins, denn sie wolle gerne zu dem besonderen Ort mit seiner fähigen Küchenchefin zurückkehren. Die Besucher dankten mit langem Applaus.