Anne Barns – Bernsteinsommer

Anne Barns - Bernsteinsommer

Verlorene Erinnerungen und eine neue Liebe

Nach ihrer Ausbildung zur Konditorin hat Christina ihr eigenes Café eröffnet. Wunderschöne Aquarelle schmücken dort die Wände. Ihr Vater hat sie ihr geschenkt, doch seit er die Diagnose Alzheimer erhalten hat, malt er nicht mehr. Er verändert sich und verschwindet immer mehr in seiner eigenen Welt. Dass er trotzdem eines Tages nach seinen Malkreiden fragt, ist für Christina ein Lichtblick. Ohne Zögern macht sie sich in seinem Arbeitszimmer auf die Suche und findet dabei ein Ölgemälde, das nicht von ihrem Vater stammen kann. Trotzdem fühlt sie sich wie magisch angezogen von der lichtdurchfluteten Meerlandschaft und begibt sich bei der Suche nach dem Künstler auf eine Reise, die sie von Hanau nach Rügen und in die Vergangenheit ihrer Familie führt.

3 Gedanken zu „Anne Barns – Bernsteinsommer“

  1. Hallo Anne…oder Andrea 😉
    Ich habe gerade „Bernsteinsommer“ gelesen und heute beendet. Und mir hat es sehr gut gefallen. Auf Rügen war ich auch mal, das ist allerdings schon bestimmt 15 Jahre her.
    Sehr berührt hat mich die Geschichte um Christina und ihren Vater. Meine Mutter ist vor einigen Jahren an Demenz erkrankt, festgestellt wurde es 2014. Genau wie für Christina war es sehr hart für mich, ihren Verfall zu beobachten. Meine Mutter verschwand mit der Zeit immer mehr und man steht hilflos daneben. Tatsächlich ist es so, dass es für den Erkrankten selbst irgendwann gar nicht mehr schlimm ist, er lebt dann in seiner eigenen Welt. Aber aus dieser sind die Angehörigen ausgeschlossen und damit umzugehen ist nicht einfach. Meine Mutter hat mich auch später nicht mehr immer erkannt und manchmal mit ihrer Schwester verwechselt. 2017 ist sie gestorben und letztendlich war es für sie wohl das Beste. Zum Schluss hat sie einfach vergessen zu essen, zu trinken und dann zu atmen.
    Alzheimer oder Demenz ist eine tückische Krankheit, aber ich finde, du hast das in deinem Buch sehr gut und authentisch rüber gebracht.
    Ansonsten habe ich mich wieder sehr wohl gefühlt mit der Geschichte und habe mich auch sehr gefreut, Pia, Jana, Anni und Thea „Wiederzusehen“. 🙂 Ich hoffe, dass es auch mal ein Wiedersehen mit Christina geben wird.
    Und den Sandkuchen werde ich auf jeden Fall ausprobieren, ich liebe solche Kuchen. Und Pias Fudge habe ich schon zweimal in der Weihnachtszeit gemacht. 🙂
    Liebe Grüße und ich freue mich auf weitere Bücher von dir.
    Silke

    1. Liebe Silke,
      vielen Dank für deine nette Mail, über die ich mich sehr gefreut habe. Zum Tod deiner Mutter mein herzliches Beileid. Das war sicher eine schwierige Zeit für euch alle! Liebe Grüße und viel Gutes für die Zukunft
      Andrea

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